Neuer BKA-Virus im Umlauf *Update*

Vor einiger Zeit hat der BKA-Virus viele Rechner befallen. Dieser hat den Betroffenen dazu aufgefordert einen Betrag von 100 € zu bezahlen oder es würden weitere Strafmaßnahmen drohen. Jetzt ist ein neuer Virus im Umlauf.

Update vom 25.03.2013 - Das BKA warnt erneut vor einer Variation des Trojaners. Dabei geht der Trojaner nach dem üblichen Schema vor - zunächst wird der Computer des Geschädigten gesperrt. Unter dem Vorwand, der Besitzer des infizierten Computers wäre illegalen Aktivitäten nachgegangen, sollen erneut 100€ per uKash oder Paysafecard bezahlt werden. Bei dieser Variante wird das Logo der BKA-Pressestelle angezeigt. Wichtig: Man sollte auf keinen Fall bezahlen, der Trojaner hat genau so wenig mit dem BKA gemeinsam wie die letzten Variationen. Nach der Bezahlung bleibt der Rechner zudem weiterhin "gesperrt" bzw. infiziert. So können Sie den BKA-Virus entfernen.

Nachricht vom Juli 2012 - Das BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) warnt vor der neuen Variante des ehemals bekannten BKA-Virus. Der neue Virus verwendet das Logo der GVU und des BSI. Es handelt sich hierbei nicht um einen Trojaner der vom BSI entiwckelt wurde. Betroffenen wird davon abgeraten den geforderten Betrag zu bezahlen. 

Bild: BSI

Computer gesperrt - was nun?

Die Malware sperrt den Computer und zählt einige Verbrechen auf, welche vom Anwender begangen worden sein sollen. Die neue Variation des BSI Virus zeigt nun zusätzlich ein Bild des vermeindlichen Täters mittels Webcam. Um den Computer wieder entsperren zu können soll man 100 € per Ukash bezahlen. Durch bezahlen des Geldes löscht sich der Virus natürlich nicht von selbst - der Computer bleibt weiterhin gesperrt. Das BSI rät unter keinen Umständen den Betrag zu bezahlen und stattdessen zur Anzeige bei der Polizei.

Es gab auch in der Vergangenheit viele dieser Viren, die den Computer sperren und Geld für die Freigabe fordern. Häufig werden hierzu Logos von staatlichen Einrichtungen missbraucht. Doch spätestens dann, wenn z.B. das BKA vom Nutzer verlangt zur Tankstelle zu fahren und Gutscheine zu kaufen um damit das "Lösegeld" zu bezahlen, damit der Empfänger seine Bankverbindung nicht preisgeben muss, sollte man die autenzität der Sperrung in Frage stellen. 

BKA-Virus Entfernen

Um die Malware zu entfernen wird die DE-Cleaner-Rettungssystem CD benötigt. Die CD sollte von einem sauberen Rechner aus gebrannt werden. Danach muss beim infizierten Rechner der Bootvorgang geändert werden. Mit der Taste F4 oder F12 - je nach Systemhersteller - kann direkt beim Systemstart ein Setup aufgerufen werden. In diesem Setup muss das CD-Laufwerk als Erstes Gerät beim Systemstart ausgewählt werden. Nach dieser Einstellung legt man die CD ins Laufwerk und folgt den Anweisungen des Programms.

Schutz vor erneuter Infektion

Um sicherzustellen, dass der Computer nicht erneut gesperrt wird, sollte ein ausreichend starkes Antivirenprogramm installiert sein. Die Internetsecurity von Bitdefender ist mehrfach für die beste Virenerkennung ausgezeichnet worden. Zudem bietet die Software einen umfangreichen Zusatzschutz, der speziell für das Surfen im Internet entwickelt wurde. Hier finden Sie eine kostenlose Testversion der Bitdefender Internetsecurity 2013

Weitere Informationen:

DE-Cleaner-Rettungssystem CD

Update vom 25.03.2013 - Bundeskriminalamt warnt vor neuem Lösegeld-Trojaner

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

 


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